Open Source
Vom:
28.2.2019

Drupal als CMS für die Verwaltung - Teil 2

Autor:in
Chiara Stuttfeld
Was macht Drupal als CMS so besonders? Und warum lohnt es sich, für einen Relaunch in der Verwaltung einen Drupal-Auftritt in Betracht zu ziehen? Wir fassen die wichtigsten Punkte für Sie zusammen und veröffentlichen in unserem Blog regelmäßig Insights zum Thema Drupal in Behörden. Im ersten Teil unserer Reihe haben wir darüber berichtet, wie durch das Baukasten-Prinzip von Drupal Entwicklungsaufwand eingespart werden kann. Dieses Mal geht es darum, warum Open-Source-Software die beste Lösung für die Öffentliche Hand ist.

Open-Source-Software für Behörden

Für Verwaltungen wird es immer aufwendiger, mit den rasanten Entwicklungen in der IT-Branche mitzuhalten. Zwar arbeiten Behörden konstant daran, ihre Bürgerservices auch digital anzubieten. Neue und verbesserte Technologien machen es jedoch schwer, E-Government auf dem neuesten technologischen Stand zu halten. Das betrifft wichtige Themen wie das Hosting oder die Dateninfrastruktur. Aber auch Sicherheitsstandards sollten immer up-to-date sein.

Traditionelle Systeme sind zumeist nicht dazu geeignet, schnell auf Innovationszyklen zu reagieren. Es bedarf vielmehr einer schlanken und flexiblen Software, die sich an aktuelle Veränderungen anpasst. Genau das ist der große Vorteil und Kerngedanke von Open-Source. Anstatt immer wieder etwas Neues zu schaffen, können bereits bestehende Komponenten erweitert werden. Zudem ist es ein zukunftsweisender Gedanke, dass öffentlich finanzierter Code durch Open Source zugängig sein sollte. So können viele Behörden durch die Nutzung des gleichen Codes den Austausch untereinander fördern. Und jeder kann davon profitieren.

Skills aus der Community

Viele Unternehmen sowie Verwaltungen haben ihre alten und proprietären Systeme durch Open-Source-Software ersetzt. Bestes Beispiel dafür ist das Content-Management-System nrwGOV. Die Software wurde für das Land Nordrhein-Westfalen entwickelt. In seiner Standardinstallation steht es allen öffentlichen Institutionen kostenfrei zur Verfügung.

Aber auch Erweiterungen bestehender Drupal-Systeme sind unproblematisch. Wenn Sie mit Distributionen arbeiten, werden Sie feststellen, dass bereits viele Lösungen existieren. Dank einer großen Entwickler-Community wird es selten vorkommen, dass ein Entwickler ein Problem noch nicht entdeckt und gelöst hat. Genauso wichtig ist das Feedback aus der Community, woraus sich Hinweise auf Bugs und Sicherheitslücken ergeben können.

Flexible Drupal-Systeme einfach ausbauen

Wenn Sie dank Drupal zudem an schon fast fertigen Websites arbeiten, gewährt das Ihnen auch die Möglichkeit, jegliche Komponenten oder Features an die Gegebenheiten Ihres Projektes anzupassen. Zudem sparen Sie viel Zeit, da Sie nicht jedes Mal bei Null anfangen müssen. So kann ein Modul oder Feature genau an die Anforderungen in Ihrer Behörde angepasst werden.

Das bedeutet auch, dass Drupal nicht nur auf den reinen Internetauftritt beschränkt ist. Auch E-Government-Portale, Webseiten zur Bürgerbeteiligung oder Open-Data-Portale können auf Drupal-Basis entstehen. Das schließt auch nicht die Anbindung weiterer Systeme wie zum Beispiel Chatbot-Technologien aus. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie im nächsten Teil unserer Blogreihe!

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Autor:in
Chiara Stuttfeld
Chiara Stuttfeld ist Junior Marketing Managerin bei der publicplan GmbH. Ihre berufliche Laufbahn startete sie als Dualstudentin bei publicplan. Sie erstellt Inhalte für die Social-Media-Kanäle und Website der publicplan und gestaltet Marketing-Materialien für interne und externe Zwecke.
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