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publicplan berät Institutionen und Unternehmen des öffentlichen und halböffentlichen Sektors sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft. Wir unterstützen unsere Kunden vor allem bei technologischen Fragestellungen aber auch bei der Optimierung von Prozessen und der Entwicklung von nachhaltigen Strategien. Auch der Bereich der Individualentwicklung gehört zu den Kompetenzen der publicplan GmbH, wenn sich Standardlösungen für unsere Kunden als nicht adäquat erweisen. |
| Unsere aktuellsten 5 Blogposts |
Museum und Social Media: Unser Vortrag bei der 14. Social Media Night im Mercedes-Benz Museum Stuttgart #smcst
Am vergangenen Mittwoch fand zum 14. Mal die Social Media Night in Stuttgart statt. Die Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Mercedes-Benz Museums im Neckarpark ist sehr beliebt und meistens nach wenigen Tagen ausverkauft. So finden sich regelmäßig am 1. Mittwoch eines jeden Monats über 200 Social Media-affine Menschen aus der Kreativ- und Marketing-Branche im Neckarpark ein, um sich 2-3 Vorträge anzuhören, darüber zu twittern und im Anschluss zu netzwerken. Eine Besonderheit der Location: Die Präsentation der Vortragenden wird auf 2 riesigen Screens übertragen. Auf einem weiteren Screen gibt es eine Twitterwall in Echtzeit, die alle Tweets mit dem Hashtag #smcst anzeigt. Foto von der 14. Social Media-Night Stuttgart: www.leege.net Für das Event am 2. Mai 2012 waren wir eingeladen, etwas über das Thema "Museum und Social Media" zu berichten. Es galt zu zeigen, welche Ideen, Konzepte und Strategien hinter Museumsauftritten im Social Web stehen, welche Technologien verwendet und welche Ziele verfolgt werden. Unser Mitarbeiter Sebastian Hartmann veranschaulichte innerhalb seines 20-minütigen Beitrags mit vielen Beispielen, wie der Status Quo der Museen2.0 in Deutschland aussieht. Die Resonanz auf unseren Vortrag war, wie auch bei dem ersten Vortrag von Frau Nicola Lörz, die die Social Media-Aktivitäten des Stuttgarter Flughafens seit 1 1/2 Jahren betreut, sehr gut. Dies konnte man den Kommentar-Tweets auf der Twitterwall im Raum entnehmen. Foto von der 14. Social Media-Night Stuttgart: www.leege.net Beim "Come Together" im Anschluss an die Vorträge kamen noch einige Teilnehmer auf uns zu, um Ideen anzuregen und sich mit uns austauschen. Aber auch um festzuhalten, dass es in Deutschland viele gute Beispiele bei den Museen im Social Media-Bereich gibt. Ein durchaus positives Feedback für "die Museen und das Social Web". Hier geht es zum Artikel der Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.14-social-media-night-warum-facebook-reif-fuers-museum-ist.bf2ac761-33f4-4c0a-92c0-c35957bf922c.html Im Artikel ist auch die Tweet-Historie des Abends zu sehen, die mittels Storify erstellt wurde. Auf der Facebook-Seite von Thomas Leege gibt es noch eine Reihe weiterer Fotos von der Veranstaltung. Kurzinterviews zum Thema "Museums-Apps", Teil 4: Die Weserburg - Museum für Moderne Kunst auf dem Smartphone
Die Weserburg - Museum für Moderne Kunst, in Bremen ist nach dem ZKM Karlsruhe, dem Lokschuppen Rosenheim und den Deichtorhallen Hamburg unser vierte Kurzinterview-Partner zum Thema "Museums-Apps". Unsere 5 Fragen rund um die Smartphone-Anwendung des Museums beantwortete uns Kurator Ingo Clauß. publicplan GmbH (PP): Liebe Herr Clauß, vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen, uns unsere 5 Fragen für die Kurzinterview-Reihe zu beantworten. Wir starten einmal mit der ersten Frage: "Wie kam es dazu, dass die Weserburg eine App entwickelte und für welche Zielgruppe ist diese gedacht?" Ingo Clauß (IC): Die Weserburg-App ist im Projekt eMUSE unter der Leitung des M2C Instituts für angewandte Medienforschung an der Hochschule Bremen zusammen mit der GfG Gruppe für Gestaltung entstanden. Die Weserburg hatte schon längere Zeit den Wunsch, ihren Besuchern eine App anzubieten. Sie soll etablierte Vermittlungsangebote wie Wandtexte, Saalzettel, Infoflyer, öffentliche Führungen und Workshops ergänzen und den Besuchern die Möglichkeit bieten, die Inhalte der Ausstellungen und Sammlungen jederzeit und individuell zu erfahren. Da die Weserburg über keine permanente Sammlung verfügt, werden nur ausgewählte Ausstellungen, wie zuletzt die große Jubiläumsausstellung „Farbe im Fluss“, für die App aufbereitet. Zielgruppe sind alle kunstinteressierten Menschen, insbesondere ein jüngeres und medienaffines Publikum. Aber auch Besuchergruppen, die persönlich kein Smartphone besitzen, können Geräte an der Museumskasse kostenlos entleihen. Eine intuitive Menüführung erlaubt es auch Menschen, die mit der Handhabung eines Touchscreens weniger vertraut sind, einfach auf die Medieninhalte zuzugreifen. Für Kinder gibt es aktuell noch keine speziell entwickelte Anwendung.
PP: Welche Funktionen bietet denn die Anwendung und welchen Mehrwert haben dadurch die Nutzer? IC: Die App verfügt über Feedback-Tools, Bilder, Audio, Video und Texte. Mit der App kann der Museumsbesuch der Weserburg schon zu Hause beginnen. Während des Besuches können Freunde direkt daran teilhaben. Und nach dem Ausstellungsbesuch können Eindrücke und Hintergrundinformationen nachhaltig mit nach Hause genommen werden. PP: Und für welche Smartphone-Systeme gibt es die Weserburg-App und warum haben Sie sich für die von Ihnen ausgewählten Systeme entschieden? IC: Unterstützt werden bisher die gängigsten mobilen Geräte: iPod touch, iPhone und Smartphones mit Googles Android. Damit erreichen wir gegenwärtig eine sehr breite Öffentlichkeit. Ein einzelnes Angebot nur für Systeme aus dem Hause Apple war für uns von vornherein ausgeschlossen. PP: Sicherlich eine gute Herangehensweise! Soll die Applikationen zukünftig noch weiterentwickelt werden und haben Sie bereits Feedback von den Museumsbesuchern dazu bekommen? IC: Weitere Features, individuelle Rundgänge und Web 2.0-Anwendungen sind für zukünftige Ausstellungen geplant. Die App wird von den Besuchern gerne und gut angenommen und die Rückmeldungen (vor Ort) sowie die Bewertungen (im Web) fallen durchweg positiv aus. PP: Was würden Sie denn anderen Museen empfehlen, die sich mit dem Thema App auseinandersetzen wollen? Was sollte beachtet werden? IC: Sie benötigen einen kompetenten Medienpartner, der auf dem Feld der mediengestützten Vermittlung einen breiten Erfahrungsschatz und innovatives Potential zusammenbringt. Der Partner muss sich auf die speziellen Bedürfnisse und Erwartungen des Hauses einlassen. Es geht nicht darum, den Museumsbesuch mit den neuesten Features zu überlagern oder gänzlich zu ersetzen, sondern auf intelligente Weise zu begleiten und aufzuwerten. Die App soll zudem nicht nur Erkenntnisse vermitteln, sondern Lust machen, auf eigenen Erkundungen im Museum. Spielerische und interaktive Formen der Vermittlung, wie sie die Weserburg-App bislang nur in Ansätzen erprobt, bieten in diesem Zusammenhang eine breite Palette an Möglichkeiten. PP: Herr Clauß, vielen Dank für die vielen informationen zu Ihrer App.
Übersicht der deutschen Städte im Social Web, Monat Mai 2012
Mit dem Monat Mai veröffentlichen wir die zweite Übersicht 2012 der Städte im Social Web (Präsenzen bei Facebook und Twitter). Foto: Wikipedia, Copyright: Christian Bortes Bei Facebook gab es in den letzten Monaten ja zahlreiche Veränderungen: Mit Ende März kam für alle Fanseiten verpflichtend die Chronik. Und mit ihr nicht nur grafische (siehe Screenshots der Fanseite von der Landeshauptstadt Düsseldorf), sondern auch technische Umstellungen. Screenshots der Fanseite "Landeshauptstadt Düsseldorf" So werden Beiträge anderer nur noch in einer kleinen Vorschaubox angezeigt, die Anwendungen ("Menü-Punkte") sind längs in die Zeile unter das Titelbild gerutscht und Fans können ab sofort auch die Fanseiten(-betreiber) per Nachricht kontaktieren. Beim Letzteren liegt sicherlich auch eine neue Chance für einen erweiterten Bürgerservice über Facebook - eine von vielen Möglichkeiten der Facebook-Nutzung von Städten. Passend dazu und ob bzw. wie Facebook für Städte und Behörden funktionieren kann, wurde vor einigen Wochen auf allfacebook.de ein Artikel veröffentlicht. Mit drei Beispielen aus der Praxis. Screenshot der Fanseite "Stadtportal München" Eine postitive Nachricht kam wohl für die Stadt München in den letzten Wochen. Nachdem Facebook ohne große Vorankündigung die Fanseite "gelöscht" hatte, ist diese wieder nun unter anderem Namen "Stadtportal München" online. Auch die Fanzahlen sind erhalten geblieben und stiegen im Vergleich zu unseren letzten Übersicht noch einmal deutlich um knapp 50.000 neue User. Hier geht es zur Übersicht der Städte bei Facebook und Twitter.
Das Vorschaubild zeigt die Städte mit den meisten Fans und Followern. Durch Klicken auf den darunter stehenden Link gelangen Sie zu unserem Firmen-Wiki um die komplette Übersicht abzurufen. In der dynamischen HTML-Tabelle, die wir im Web hinterlegt haben, können Sie die Sortierung nach verschiedenen Parametern ordnen und den Beitrag kommentieren, wenn eine Ihnen bekannte Stadt hier fehlen sollte. Wir freuen uns auf dementsprechende Hinweise. Die Vermerke aus der letzten Übersicht haben wir mit aufgenommen. Für die mitlesenden Städte und Kommunen: Wenn Sie Fragen rund um das Thema Städte und Social Media haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Wir beraten Sie gerne! Kurzinterviews zum Thema "Museums-Apps", Teil 3: Das ZKM Karlsruhe auf dem Smartphone
Mit dem Zentrum für Kunst umd Medientechnologie. ZKM, in Karlsruhe gibt es den 3. Teil unserer Serie mit Kurzinterviews aus dem Bereich "Museums-Apps". Nach den Deichtorhallen und dem Lokschuppen, die erst vor kurzem ihre App launchten, führten wir nun ein Kurinterview mit einem "alten Hasen" auf diesem Feld. Das ZKM war eines der ersten Museen in Deutschland, die sich dem Thema App gewidmet haben. Wir sprachen mit Christina Hoffmann aus der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung. publicplan (PP): Liebe Frau Hoffmann, vielen Dank für die Gesprächsbereitschaft, obwohl es momentan sehr troubelig ist. Starten wir auch direkt mit den 5 Fragen zu Ihrem App-Angebot. Wie kam es dazu, dass das ZKM mehrere Apps entwickelte und für welche Zielgruppe ist diese gedacht? Christian Hoffmann (CH): Grundsätzlich muss man unterscheiden in die ZKM-App, die Informationen zum ZKM (Ausstellungen, Veranstaltungen, Führungen etc) bereithält. Auf der anderen Seite gibt es künstlerische Apps, die z.B. für Ausstellungen ("Sonor Field" für die Ausstellung "Sound Art") oder als Werk innerhalb einer ZKM Ausstellung ("Be Part of" in der Ausstellung "CAR CULTURE") konzipiert wurden oder als künstlerische Werke am ZKM entstanden sind ("Small Fish", "225M Dead") bzw. im Rahmen eines Events ("App Art Award"). Zusätzlich werden Apps in der Kunstvermittlung am ZKM eingesetzt. Die verschiedenen Apps richten sich an ein kunstinteressiertes Zielpublikum, zudem steht die Interaktivität und das eigene Gestalten im Vordergrund. Man wollte zum einen dem aktuellen Informationsstandard nachkommen, Wissenswertes über ein mobile device abrufbar zu machen. Zugleich zeigen auch KünstlerInnen ein hohes Interesse an mobilen Anwendungen und legen in ihrer eigenen Arbeit nicht selten einen Schwerpunkt darauf. Dieser Entwicklung will das ZKM als eine zeitgenössische Institution nachkommen. PP: Welche Funktionen bietet denn die Anwendungen und welchen Mehrwert haben dadurch die User? CH: Die ZKM-App bietet Informationen zu den aktuellen (und kommenden) Ausstellungen und Veranstaltungen des ZKM. In der Kalenderübersicht lassen sich zudem Führungen und Workshops nachvollziehen, zusätzlich lassen sich in der App Videos zu Ausstellungen und Veranstaltungen, sowie Audioguides zu ausgewählten Ausstellungen abspielen. Bei den Apps, die im Zusammenhang mit Ausstellungen oder Kunstwerken am ZKM entstanden sind, stehen das Erleben der Ausstellungen und Kunstwerke auf einer interaktiven Ebene im Vordergrund. Bsp. ermöglicht die App "Sonor Field", die für die Ausstellung "Sound Art. Klang als Medium der Kunst" entstanden ist, es dem/r BenutzerIn, die Klänge der Ausstellung auf eigene kuratorische Weise miteinander in Verbindung zu setzen.
PP: Für welche Smartphone-Systeme gibt es die ZKM-Apps und warum haben Sie sich für die von Ihnen ausgewählten Systeme entschieden? CH: Zurzeit sind die ZKM Apps nur Apple-Endgeräte konzipiert, wir arbeiten jedoch an einer Android-Version der ZKM-App. iOS Systeme deshalb, weil Apple neben Linux das führende System am ZKM ist und man mit Apple-Technologien auch auf weiteren Gebieten arbeitet. Während Android von Jüngeren in Anspruch genommen wird, ist iOS für ältere Zielgruppen des ZKM das bevorzugte System. Zugleich ist jedoch zu betonen, dass man sich aus finanziellen Gründen zunächst nur für eins entscheiden konnte, um das andere "nachzuschieben" – es war keine Entscheidung für eine Zielgruppe. PP: Sollen die Applikationen des ZKMs noch weiterentwickelt werden und haben Sie bereits Feedback von den Nutzern/Museumsbesuchern dazu bekommen? CH: Ja, es gibt vereinzelt Feedback und es wird mit Sicherheit eine Weiterentwicklung geben – spätestens mit dem Relaunch der ZKM Website im kommenden Jahr. PP: Was würden Sie anderen Museen empfehlen, die sich mit dem Thema App auseinandersetzen wollen? Was sollte beachtet werden? CH: Unter anderem, dass eine App nicht nur in ihrer Entstehung mit Kosten verbunden ist, sondern auch gepflegt werden muss und eine entsprechende Personalkapazität erfordert. Zudem sollten gerätespezifische Funktionen bei der Konzeption mitbedacht werden, in Bezug auf die Unterschiedlichkeit der Endgeräte, auf welchen die App später nutzbar sein soll. PP: Frau Hoffmann, wir danken für die ausführlichen Antworten! "Aufbruch. Museen und Web2.0": Tagung und stARTcamp in der bayrischen Landeshauptstadt München
Zum mittlerweile zweiten Mal fand am vergangenen Freitag in München die Tagung "Aufbruch Museen und Web2.0" statt. In der "Alten Münze" versammelten sich Kultuschaffende aus Museen, Theatern, Unternehmen, Opern und anderen Bereichen, um einen ganzen Tagen die Perspektiven der Social Media-Welt für ihren Bereich auszuloten. Insgesamt 11 Vorträge (einen per Video), alle sehr unterschiedlich vom Schwerpunkt, fanden zwischen 10 und 18 Uhr statt. Den letzten Beitrag hat unser Mitarbeiter Sebastian Hartmann zum Thema "Digitale Geschichtenerzähler von Museen" gehalten. Zwischen den Programmpunkten gab es immer wieder Zeit für die Teilnehmer/innen, ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, zu netzwerken. Parallel zu den Beiträgen visualisierte eine Twitterwall die Tweets mit den Hashtag #mukomuc (Museumskonferenz München), bzw. am Folgetag mit #scmuc12 (stARTcamp München 2012). Und es wurde ordentlich getwittert. So viel, dass der Hashtag deutschlandweit unter die "Trending Topics" kam. Da zeigte sich auch, dass viele Teilnehmer/innen bereits im Thema waren. Unter den oben genannten Schlagwörtern kann man bei Twitter die Tweets zu den beiden Tagen nachlesen (zeitlich begrenzt). Die Vorträge waren bunt gemischt und deckten ein breites Spektrum an relevanten Themen für die Social Media-Nutzung in und von Kultureinrichtungen ab. Nach dem Begrüßungsteil durch Vertreter der Landesstelle der nicht-staatlichen Museen in Bayern, führte einer der Organisatoren, Christian Gries, ins Thema ein. Ihm folgte die Video-Keynote von Neal Stimler vom Metropolitan Museum of Art, der einen guten Einblick in den Umgang mit Social Media als Idee innerhalb von US-Museen gab. Das Video ist über Vimeo abrufbar. Spannende und aufwendige Projekte wie die App um Ludwig II. der Bayrischen Staatsbibliothek oder auch dem Wissenschaftspool rezensio.net für Blogs standen danach im Fokus, genau wie Präsentationen zu den Fragen, die im Bereich Social Media aktuell sind: Was genau ist eigentlich Social Media und ist es in den Kultureinrichtungen angekommen (hierzu der Vortrag von Christoph Deeg)? Lohnt sich der Einsatz im Web2.0 überhaupt für kleinere Museen und wie kann man auch dort "Partnerschaften" eingehen (hierzu der Vortrag von Ulrike Schmid)? Wie verändert die Technologie ein Museum und wie sieht der Bedarf der Besucher in Zukunft aus (hierzu der Vortrag von Theo Grassl)? Wie organisiere ich transmedial einen Social Web-Auftritt für das Marketing eines Projekts (hierzu der Vortrag von Frank Tentler)? Ein durchaus positives Fazit der Museum2.0-Entwicklungen in Bayern zog Sybille Greisinger, eine der Organisatorinnen, in ihrem Beitrag. Die Zahl der aktiven Museen ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Dennoch ist nur ein kleiner Teil der über 1000 bayrischen Museen im Social Web online. Der Tag endete mit einem Vortrag von unserem Mitarbeiter Sebastian Hartmann. Es ging um den Einsatz von digitalen Geschichtenerzählern im Museumsbereich (hier geht es zur Präsentation online). Zu diesem Thema gibt es in Deutschland maximal ein dutzend Projekte. Bei 200-300 aktiven Museen noch eine sehr geringe Zahl. Hinzu kommt, dass einige der Beispiele richtlinienwidrig aktiv sind. Das bezieht sich vorwiegend auf Facebook . Ein "altbewährtes Problem", das immer wieder geklärt werden muss (Stichwort: Privatprofil vs. Fanseite). Nach einem langen, produktiven ersten Konferenztag folgte mit dem Samstag noch ein stARTcamp in München. Hier bekamen die Teilnehmer/innen umfassende Einblicke in kulturelle Social Web-Projekte im deutschsprachigen Raum. Viele der Camp-Teilnehmer beteiligten sich, Diskussionen kamen auf, Netzwerke wurden gesponnen und es konnten viele Fragen zur Praxis gestellt werden, was am ersten Tag in der Taktung der Vorträge ein wenig unterging. Das Fazit zur Tagung: Innerhalb eines Jahres hat sich sicherlich viel im Sektor Kultur und Social Media getan. Immer mehr Einrichtungen nutzen neue Technologien - online wie offline - und experimentieren mit der Kommunikation im Web. Aber es bleibt auch festzuhalten, dass es nachwievor Handlungs- und Weiterentwicklungsbedarf gibt. Die Möglichkeiten des Social Webs sind noch nicht ausgereitzt und in vielen Institutionen gehen die ersten Schritte nun los. Umso wichtiger sind solche (gut organisierten!) Konferenzen, Tagungen und Camps für die Social Media-Beauftragten der Kultureinrichtungen. So ist es äußerst bedauerlich, dass die stARTconference (die "Mutter" der stARTcamps) in 2012 nicht stattfindet. In München jedenfalls hat man gesehen, dass die Nachfrage für ein solches Angebot vorhanden ist! |

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