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Unsere aktuellsten 5 Blogposts

Jetzt online: Der KiTa-Finder NRW als plattformunabhängige Webapp für alle Smartphones

Seit dem 07.01.2012 ist ein Projekt von uns "online", welches mit folgender Pressemitteilung vom MFKJKS veröffentlicht wurde:

Familienministerin Ute Schäfer erleichtert Eltern jetzt mit dem KiTa-Finder NRW die gezielte Suche von Kindertageseinrichtungen und Familienzentren. Unter www.kita-finder.nrw.de bietet das neue Online-Angebot des Familienministeriums aktuell, zentral und einheitlich Informationen zu über 10.000 Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Das nutzerfreundliche, kostenlose Online-Angebot wurde auch für iPhone, iPad und Smartphones mit den Betriebssystemen Android und Windows Phone in Form einer Webapp optimiert.

"Der KiTa-Finder NRW hilft Eltern, per Mausklick auf einfache Weise KiTas am Wohnort zu finden. Dieses neue Online-Angebot ermöglicht zudem einen Gesamtüberblick über die landesweiten KiTa-Angebote in Nordrhein-Westfalen", sagte Schäfer.

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© artcyclone / iStockphoto © 2011 Google

Ob mobil oder am PC - mit dem KiTa-Finder NRW erhalten die Nutzer die Kontaktdaten, Angaben zu Anzahl der Gruppen und der Plätze für Unterdreijährige der KiTas in ihrer Nähe. Angaben zum pädagogischen Konzept, zu Ansprechpersonen, Öffnungszeiten und weiterführenden Websites sowie Fotos werden von den Einrichtungen und Trägern ständig aktualisiert und erweitert.

Die KiTas können beginnend mit der Umkreissuche zum Wohnort gesucht werden, die Webapp bietet zudem eine GPS-Ortung des Standortes. Die Suchergebnisse werden aufgelistet und in Karten-Darstellung mit Standortmarkierungen für Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und sonstige Einrichtungen angezeigt. Durch Anklicken der gewünschten Einrichtung in der Liste oder auf der Karte können die Detailinformationen eingesehen werden. Über die Webapp kann außerdem die Route angezeigt sowie ein direkter Kontakt über Telefon und E-Mail hergestellt werden.

Hier gibt es ein Video von NRW.de zur Webapp bei Vimeo, welches ebenfalls von uns produziert wurde:

Viel Spaß beim Ausprobieren der normalen Internetseite sowie der Webapp!

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"Das Museum2.0-Jahr 2011". Und wie es 2012 mit "Museum und Social Web" weitergeht.

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Das Museums2.0-Jahr 2011 im Überblick 

Nachdem das Jahr 2010 im Social Web viele Vorzeigeprojekte hervorgebracht hat, legten die Museen in Deutschland 2011 noch eine Schippe drauf. Es war ein gutes Jahr. Allein die Zahl der Einrichtungen, die Social Media als Teil der Museumsarbeit aufnahmen, stieg im Vergleich zum Vorjahr. Und es ging auch über die alleinige Nutzung von Facebook hinaus. Bei vielen Museen ist mittlerweile eine Social Media-Mix etabliert oder am wachsen, die Anzahl der Apps für Smartphones ist gestiegen, viele Websites wurden gelauncht und interaktiver gestaltet, Teile von Sammlungen wurden virtuell begehbar, viele Museen boten Offline-Veranstaltungen für Fans, Freunde und Follower. Eine gute Entwicklung, da die Technologien nachwievor Werkzeuge sind, um Museumsinteressierte für die Häuser zu begeistern, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, sie zu binden und sie zum Weiterempfehlen zu bewegen. Diese grundlegenden Aspekte der Social Media-Aktivität werden sich 2012 weiter verstärken.

Museum2.0 (Stand Ende 2011) im textlichen Überblick: 

In der Weihnachtsausgabe der Zeitschrift museum.de, die an jedes Museum in Deutschland verschickt wird, befindet sich ein umfassender Grundlagen- und Übersichtstext zum Thema "Das Museum und das Social Web" mit vielen Ideen und Beispielen aus den Aktivitäten der deutschen Museen von uns. Der Bericht soll nicht nur das Spektrum an Möglichkeiten aufzeigen, sondern auch visualisieren, wie vielfältig das Thema von jedem einzelnen Museum u.a. für PR, Marketing und Pressearbeit genutzt werden. Und wie wichtig es absehbar für die Einrichtungen im Zuge von Sparmaßnahmen in Kultursektor sein wird. Der Artikel ist auch online verfügbar und ist hier zu finden: http://issuu.com/museum.de/docs/magazin7

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Mit den folgenden 12 (13) Punkten sollen nicht nur die Entwicklungen im Bereich "Museum und Social Web" der vergangenen 12 Monate aufgezeigt werden, sondern - wie oben bereits angemerkt - sie sind auch Grundlage und Richtungsmesser wie es 2012 weitergehen wird.

1. "Facebook, der konstante Überflieger" - Dass die meisten deutschen Museen Facebook als Technologie Nummer 1 im Social Web favorisieren, hat sicherlich auch mit der noch steigenden Zahl von Anmeldungen und dem Interaktionsaufkommen dort zu tun. Sascha Lobo veröffentlichte vor einigen Monaten eine Grafik, die die Immanenz des Netzwerks visualisierte. Die Museen sind auf Facebook sehr aktiv in Quantität und Qualität der Beiträge: Sie posten viele Fotos aus dem Alltag, empfehlen andere Einrichtungen am Museums-Facebook-Freitag oder gestalten dort einen Adventskalender. Viele Museen fanden 2011 nicht nur den Weg zur Facebook, sondern (was teilweise viel wichtiger ist) auch einen Weg, dort zu kommunizieren. Die Vielfalt der Angebote lässt sich in wenigen Worten nur schlecht zusammenfassen. Das Spektrum reicht von regelmäßigen Quizbeiträgen über Abstimmungen zu Ausstellungsplakaten bis hin zur Möglichkeit für Fans, eigene Dinge auf Fanseiten zu posten und Projekte dadurch bekannt zu machen. Unsere Vorhersage: Die Vielfalt der Beitragsformen wird 2012 weiter steigen. Wir sind gespannt.

2. "Ein weiteres Museums-Plus" - Doch Facebook hat Konkurrenz bekommen. Google schickte Mitte des Jahres 2011 sein Social Network "Google+" ins Rennen. Das Netzwerk mit der aktuell höchsten Zuwachsrate an neuen Nutzern. Ende des Jahres führte Google dort die "Pages" ein und es dauerte nicht lange, bis die ersten Museen sich anmeldeten. Unter ihnen viele bekannte Museum2.0-Vertreter, die auch auf anderen Kanälen bereits sehr aktiv sind, wie z.B. das NRW-Forum Düsseldorf, das Mercedes Benz Museum Stuttgart, das LehmbruckMuseum Duisburg oder auch die Bundeskunsthalle Bonn. Seit Start der Pages wird dort viel getestet und ausprobiert. Google+ bietet einige Funktionen, die es bei Facebook nicht gibt. Unsere Meinung: Auf welche Art und Weise und wie stark deutsche Museen diese anderen Funktionen in Zukunft intelligent nutzen und ob sich dort relevante Zielgruppen finden lassen, bleibt abzuwarten. Google wird aber durch die fortschreitende Integration von Google+ in unseren Internetalltag aber weiterhin alles daran setzen, dieses soziale Netz weiter auszubauen.

3. "Ein Tweet Up im Museum" - Ein ständiges Ziel auf allen Kanälen ist, die Online-Freunde auch ins Museum zu locken. Auf Basis dieser Idee gab es verschiedene Veranstaltungskonzepte im Museumsbereich im vergangenen Jahr: Exklusiv- und Spezialführungen, Einladungen zu Eröffnungen oder auch Veranstaltungen wie "Meet Ups", wo Fans und Follower gemeinsam das Museum erkunden und von ihren Erlebnissen in den Netzwerken vor Ort bloggen, posten und tweeten. Besonders im süddeutschen Raum hat sich die Reihe "Twittern im Museum" etabliert und schon vermehrt an verschiedenen Standorten mit guter Beteiligung stattgefunden. Wir meinen: Die Verbindung des Internets mit der realen Welt wird weiter zunehmen und durch solche Aktionen weiter aktiv gefördert werden.

4. "Ausstellungen, die es nur im Web gibt" - Neben digitalisierten Sammlungen wie beispielsweise die der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Ihre Second Life-Präsenz 2011 in eine Online-Collection umgewandelt haben, gibt es noch andere Möglichkeiten im Web Museales darzubieten. Das wohl bekannteste Beispiel ist das Adobe Museum of Digital Media. Weitere Projekte waren die Ausstellung "Internet killed the Videostar" vom NRW-Forum Düsseldorf oder auch das "Museum Of Obsolete Objects", einer Marketing-Aktion der Agentur Jung von Matt, die via Youtube-Channel realisiert wurde. Dabei standen aus dem Alltag verschwundene Dinge wie der Taschenrechner, die Kassette oder die Schreibmaschine im Mittelpunkt. Unsere Einschätzung: Die technischen Möglichkeiten zur Darstellung von Sammlungen online sind durch meist kostenlose Dienste vielfältig. Multimedia ist nicht nur etwas für Experten, sondern auch mit einfachen mitteln umzusetzen. Ob und wie Museen das sinnvoll nutzen können, ohne ihre Besuche im eigenen Haus zu kannibalisieren, bleibt die spannende Frage.

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5. "Mehr Museum für das Handy" - Das Jahr 2011 war auch das Jahr der Museums-Apps. Jede Menge Applikationen für Smartphones (iPhone und Android) kamen neben den vielen Updates bereits bestehender Museums-Apps auf den Markt. Die Apps gestalteten sich sehr unterschiedlich - vom Audioguide bis hin zum interaktiven Spiel, vom Multimedia-Führer bis zum Sammlungsarchiv. Zuletzt hinzugekommen sind Smartphone-Gimmicks vom Museum Goch, Bauhaus Archiv, Museum Penzberg, Zeppelin Museum Friedrichshafen, von der Bundeskunsthalle Bonn und dem Residenzmuseum München. Eine Übersicht des Smartphone-Angebots mit lokaler Verortung gibt es auf www.museums-apps.de. Unsere Zukunftsmeinung: Das mobile Internet mittels Smartphone oder anderen mobilen Geräteklassen wird sehr schnell die Nutzung es normalen Internets überholen. Proprietäre Apps, die speziell für Apple, Android oder Windows Phone entwickelt werden müssen, sterben in den kommenden Jahren aus, weil die Entwicklungs- und Pflegeaufwände zu hoch sind. Die Zukunft gehört den so genannten Webapps, die plattformunabhängig funktionieren. Gerade für Museen, die nur über begrenzte Mittel verfügen, wird die Webapp sich aufgrund der Kostenvorteile schneller durchsetzen.

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6. "Foto, Foto, Foto und andere Wettbewerbe" - Um die Fans und Follower nicht nur mit einzubinden, sondern auch mit einem Gewinn zu locken, gab es im Jahr 2011 eine Menge Fotowettbewerbe, die auf unterschiedlichste Art und Weise über die Netzwerke (Flickr, Facebook, Twitter,...) bekannt gemacht wurden. Eine Auswahl: Neben den Wettbewerb "Kunst befreit!" vom Museum Kunst Palast Düsseldorf war vor allem vom Rundum-Sommer-Wettbewerb von Pergamon-Panorama (Asisi) zu lesen. Auch wieder mit dabei, das NRW-Forum mit vielen Einsendungen zum Thema "Container-Perspektiven". Zum ersten Mal gab es innerhalb von Facebook einen allgemeinen Museumsfotopreis, dessen Abstimmung Anfang 2012 zu Ende geht. Die Beteiligungen zeigen, dass eine solche Mitmachaktion gut ankommt und die Kreativität der User anregt. Trend: Das Web2.0 wird erwachsen und endlich zum echten "Mitmach-Web" für mehr und mehr Nutzer.

7. "MuseumsTV auf Youtube und Vimeo" - Dass das Video in der Zukunft für den Medienkonsum im Web entscheidend sein wird, das war schon 2010 absehbar. In der Zwischenzeit haben viele Deutsche Museen reagiert. Unzählige Youtube- und Vimeo-Channels etablierten sich im vergangenen Jahr mit besonders vielfältigen und experimentellen Formen: Das Museum Kunstpalast Düsseldorf läßt Besucher/innen durch die MKP-Box sprechen, das Völkerkundemuseum Hamburg streamt eine Pressekonferenz oder veröffentlicht einen Ausstellungsfilm, die Staatlichen Museen Berlin nutzt Youtube für einen Adventskalender, das Neanderthal Museum präsentiert per Trailer sein didaktisches Programm für Schulklassen, die Deichtorhallen Hamburg für Interviews mit Kuratoren, das Stadtmuseum Münster zeigt einen ersten Konzeptrundgang durch die nächste Sonderausstellung,... Und das sind noch längst nicht alle Einsatzmöglichkeiten für das Medium im Museumsbereich. Wir meinen: Technisch sind Videos für jedermann "machbar"; konzeptionell können wir uns auf viele neue Ideen freuen.

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8, "The Rise Of The QR-Code" - Der Quick-Response-Code ist mittlerweile in das Alltagsbild neben den etablierten Barcode eingezogen. Auch viele Museen nutzen ihn, um auf Plakaten, Aufstellern und Flyern zu ihrer Website oder Aktionsseiten zu verlinken oder auf Hintergrundinformationen in Ausstellungen zu verweisen. Aber es gibt auch unkonventionelle Nutzungsformen: So erregte die Schirn Kunsthalle Frankfurt durch eine Aktion im Öffentlichen Raum für Aufmerksamkeit, wo sie QR-Codes auf Gulli-Deckel und andere Orte hat sprühen lassen. Wir denken: QR-Codes werden weiter an Relevanz gewinnen, doch nicht jede Anwendungsform macht Sinn und erreicht die entsprechende Zielgruppe. Intelligente Nutzung ist das Stichwort!

9, "The Return Of The Blog" - Obwohl er nie weg war, gewinnt der Blog wieder an Bedeutung. Temporäre Blogs von Museen wurden zwar nicht "wieder eröffnet", aber eine Reihe von neuen Museumsblogs erblickten das Licht der Welt. Und das mit vielen ausführlichen Beiträgen aus allen Arbeitsbereichen von Museen. Hier finden sich Artikel von Restauratoren und zu kommenden Ausstellungen, Hintergrundberichte zu Objekten und Rückblicke auf vergangene Veranstaltungen. Der Trend: Blogs werden vermehrt wieder zu Dreh- und Angelpunkten der Social Media-Aktivitäten - vor allem, wenn es um längere, detaillierte Berichte geht.

10, "Experimentieren erlaubt und erwünscht" - Die transmediale Nutzung vom Social Web war eines der Leitgedanken im Jahr 2011. Wie kann ich welche Technologie nutzen, um bestmöglich die Museumsinteressierten anzusprechen und zu begeistern. Neben den einzelnen Umsetzungen von Ideen innerhalb der Netzwerke und auf den Medienplattformen war somit auch die kreative Verbindung der Tools und Inhalte gefragt. Da heißt es auch mal "Mut zum Experiment" wie in einem Beispiel des kleinen Dorfmuseums "Ahle Kram". Durch den Impuls und das Engagement von Patrick Breitenbach fangen hier Objekte an, ihre Geschichte erzählenUnd das durch die Verbindung verschiedener Technologien. Wir glauben: Einzelne innovative Beispiele zeigen jetzt schon, das im Internet mehr möglich ist als die Bespielung einzelner Kanäle. Spannend wird, wie man die einzelnen Aktivitäten wieder zu einem konsistenten Gesamtbild zusammenführt.

11, "Digitaler Protest im Fall Ai Weiwei" - Es ist nicht unbedingt ein Museumsthema 2011, sondern vielmehr ein Kunst-, Gesellschafts- und Politthema. Denn im Fall des inhaftierten Künstlers Ai Weiwei schlug sich der Protest nicht nur in der klassischen Presse und in den Onlinemedien nieder. Immer wieder sah man bei Twitter und Facebook Meinungen, Verlinkungen, Fotos, Protestaufrufe. Es beteilgten sich Museumsleute, Museen, Kulturinitiativen, und und und. Wir denken: Leider hat das im Fall Ai Weiwei bisher nichts gebracht, doch viele andere Beispiele zeigen, wir aus dem Internet ein machtvolles Instrument zur Veränderung unserer Welt wird.

12, "Ein Flashmob vieler Kniender" - Ob ein musealer Flashmob funktionieren würde? Diese Frage wurde 2011 ebenfalls beantwortet. Nur dass diese große Ansammlung von Menschen die auf Kommando für eine bestimmte Zeit das Gleiche tun in der Duisburger Innenstadt nicht vom Museum initiiert wurde, sondern von Museumsfans. Diese nutzen nämlich die aktuelle Sonderausstellung "100 Jahre Lehmbrucks Kniende" (LehmbruckMuseum) um sich in Duisburg zu versammeln und kollektiv zu knien. Eine klasse Aktion, die auch in Bewegtbildern festgehalten wurde und die zeigt, dass die Online-Freunde auch durchaus Offline-Freunde sind. In Zukunft: Wir sind beim nächsten Flashmob in der Gegen dabei!

Zusatzpunkt 13. "Wir haben geschlossen2.0" - Neben vielen neuen Lichtern am Museum2.0-Himmel gab es 2011 auch einige "Schließungen" bzw. zeitweise "Stilllegungen" von Social Media-Präsenzen von Museen. In manchen Fällen geschah dies mit einer Info an Fans und Follower, manche Accounts wurden aber auch sang- und klanglos gelöscht. Das ist schade und gibt nicht immer ein gutes Bild ab. Wir meinen: Erst überlegen, ob der zeitliche und konzeptionelle Aufwand zur Teilnahme am Web2.0 kontinuierlich gestemmt werden kann, und dann loslegen.

Dieser letzte Punkt ist nicht ganz unwichtig bezogen auf das Jahr 2011, zumal Social Media-Aktivitäten auch in anderen Kultursparten eingestellt wurden. Es soll aber gleichermaßen eine Motivation sein, mit dem Thema langfristig umzugehen, zu planen und es nicht nur projektbezogen für einen kleinen Zeitraum anzusehen. Eine klare, übersichtliche und nutzerfreundliche Website ist nachwievor für Besucher/innen das A und O, aber auch ein gut angelegtes und mit vielen Ideen ausgestattetes Social Media-Konzept hilft, ein Museum für die Zukunft des Webs fit zu machen.

Vor einigen Monaten haben wir zum Thema Zukunft von Museum und dem Social Web auch ein Video-Interview beim Wissensportal L.I.S.A. von der Gerda-Henkel-Stiftung gegeben, auf das wir abschließend gerne verweisen wollen.

Auf ein gutes Museum2.0-Jahr 2012!

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Ein Rückblick auf das Jahr 2011: Städte, die öffentliche Hand und Social Media

Das Jahr 2011 ist fast rum und es hat sich im Bereich "Städte2.0" (aber auch auf Länder- und Bundesebene) einiges getan. Die Nutzung von sozialen Netzwerken und weiteren digitalen Möglichkeiten hat eine Vielzahl von öffentlichen Stellen erreicht. Das Web wird immer mehr dazu genutzt, die Menschen, die es täglich nutzen, zu informieren und mit ihnen in Kontakt zu treten. Daneben gab es 2011 auch viele Diskussionsthemen2.0 in Deutschland. Zum Beispiel das Thema "Facebook und der Like-Button" oder das Thema "Staatstrojaner". Neue Verbraucherplattformen wie "Lebensmittelwarnung" und "Lebensmittelklarheit" erblickten das Weblicht - auch bei Twitter - und die Bundeskanzerlin beantwortete auf ihrem Youtube-Kanal Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Insgesamt eine positive Entwicklung, aber es ist noch Luft nach oben.

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Vor einigen Monaten haben wir zum ersten Mal geschaut, wie die größten Städte Deutschlands im Social Web vertreten sind. Wir haben dazu innerhalb eines Blogposts hier eine Übersicht erstellt. Zu dem Zeitpunkt startete Berlin bei Facebook seine Aktion zum 1.000.000. Fan. In der Übersicht selbst war verwunderlich, dass in den verschiedenen sozialen Netzwerken kleinere Großstädte zum Teil aktiver waren als Städte mit weitaus mehr Einwohnern. Auch gestaltete sich die Aktivität ganz anders. Dies nahmen wir zum Anlass, mit mehreren Vertretern aus Städten Kurzinterviews zum Thema Social Media-Nutzung zu führen. Diese stellten auch die vielfältigen Möglichkeiten des Mitmachwebs da. Alle Aktivitäten unterschieden sich voneinander auch wenn Plattformen wie Twitter, Facebook und Youtube gern genutzt und oft genannt wurden. Und immer wieder fiel ein entscheidendes Wort im Umgang mit den Medien: Kommunikation. Bereits. Ende 2010 übertitelte www.kommune21.de einen Kurzbericht zu den Social Media-Aktivitäten der Stadt Hamburg mit "Dialog nicht Monolog".

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Auch Ende 2011 hat das Credo an Gültigkeit und Richtigkeit nicht verloren. Die Menschen wollen mit ihrer Stadt in Kontakt treten. Das zeigen auch einzelne Passagen aus unseren Kurzinterviews: Hier geht es zu den Interviews mit der Stadt Moers, der Stadt Frankfurt am Main, der Stadt Troisdorf, der Stadt Bremen, der Stadt Heilbronn, der Stadt Willich und der Stadt Bamberg. Zuletzt hatten wir mit dem Vertreter des Münsterland-Portals - und somit einer gesamten Region - gesprochen. Bei den Interviews wurde deutlich, dass Städte und Kommunen von der offenen Kommunikation und der Verbreitung von sozialen Informationen im Web profitieren und dass die Resonanz seitens der Bürgerinnen und Bürger bislang sehr gut ausfällt. Dies bestätigen auch andere Städte wie Erlangen, die auf Social Media und mobilen Anwendungen für die Zukunft baut (Quelle www.kommune21.de). 

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Neben dieser erfreulichen Richtung gibt es jedoch auch ein Thema auf Bundesebene, was 2011 stark diskutiert wurde: Der Datenschutz auf Facebook und damit verbunden die Verwenundg der "Gefällt mir"- und "+1"-Buttons auf Websites sowie der Betrieb von Facebook-und Google+ Fanpages. Angestoßen wurde die Diskussion von Thilo Weichert vom ULD. Hier ist die entsprechende Pressemitteilung: https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm. Seitdem hat es mehrere Verhandlungen zwischen ULD und Facebook gegeben. Eine Entscheidung steht aber noch aus und ist für die erste Hälfte 2012 zu erwarten.

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Das Thema Social Media für Städte und Kommunen stand auch auf der diesjährigen DiKOM Ost in Leipzig im Fokus des kommune21-Forums. Mehrere Vertreter aus ganz Deutschland hielten Vorträge und luden zum Diskutieren ein. Ein spannender Beitrag kam aus Hamburg, wo es einen umfangreichen Leitfaden für die öffentliche Verwaltung zur Nutzung von Social Media gibt. Auch auf der DiKOM: Ein bloggender Bürgermeister aus Schleswig und einige Städtevertreter, die bereits gute Erfahrung mit den Werkzeugen des Web2.0 gemacht haben und davon berichteten. Während der Messe war deutlich zu merken, dass sich viele Städte das Thema Social Media auf die Agenda für 2012 geschrieben haben.

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2011 war aber auch ein Jahr, auf der auf Länder- und Bundesebene viel neues im Web-Sektor das Licht der Welt entdeckte. So stand der Verbraucherschutz nicht nur bei der Facebook-Datenschutz-Debatte im mittelpunkt, sondern auch als es um Lebensmittelwarnungen ging. Die Regierung reagierte auf Versäumnisse und schaltete die Websites www.lebensmittelklarheit.de und www.lebensmittelwarnung.de live, auf der man sich als user umfangreich informieren kann.

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Bei letzterer Informationsquelle kann man auch über einen Twitter-Kanäl folgen und verpasst so keine Warnung mehr. 

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Einen Erstversuch mit Youtube unternam 2011 die Bundeskanzlerin und forderte die Bundesbürger auf, Fragen und Themen an Sie zu richten. Mehrere hundert User beteiligten sich mit Fragen, wovon eine kleine Auswahl zu den häufigsten Fragen dann via Video auf dem Youtube-Kanal der Bundesregierung beantwortet wurde. Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, und sein Team nutzen zudem seit längerem Twitter um rund um die Aktivitäten der Kanzlerin und der Regierung zu berichten. Mit dem Netzwerk um 140-Zeichen-Nachrichten arbeiten aber auch viele andere Politiker, Parteien und Verwaltungsangestellte. Eine ausführliche Liste hat Nicole Simon zusammengetragen. Manche von ihnen sind aktiv, manche Accounts inaktiv mit nur wenigen Tweets.

Mehreren öffentlichen Personen geriet das Mitmachweb in diesem Jahr zum "Verhängnis", doch besonders auf dem Gutenplag-Wiki sammelten Webuser die Stellen der Doktorarbeit, die Karl-Theodor zu Guttenberg abgeschrieben hat. "Der Spiegel" fasst dies am Ende des Jahres noch einmal zusammen. Auf der anderen Seite wurde das Social Web 2011 verstärkt von der Polizei in verschiedenen Regionen genutzt, um Straftaten aufzuklären. In vielen Fällen halfen Facebook und Twitter um entscheidene Hinweise zu geben.

So eröffnete sich 2011 der "Öffentlichen Hand" ein breites Spektrum an Möglichkeiten und wichtigen Erfahrungen, mit denen 2012 gut weiter geabreitet werden kann.

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Vortrags-Tour zum Thema "Städte2.0/Städte und Social Media" in ganz Deutschland

Das Thema "Städte2.0" ist nachwievor eines, dass zunehmend an Bedeutung gewinnt - und das deutschlandweit. Das zeigte zum Beispiel das kommune21-Forum auf der diesjährigen DiKOM Ost in Leipzig, welches rege besucht war. Immer mehr Städte, Kommunen und Landkreise überlegen sich, wie sie ihre zukünftigen Kommunikations- und Informationskanäle gestalten und welche Möglichkeiten das Social Web dafür bereithält. Neben Zeitvolumen, Aufwand für Mitarbeiter, Zuständigkeiten, Kommunikationsform und Netzwerkwahl stehen auch immer wieder die Risiken, wie z.B. Aspekte des Datenschutzes und der Privatsphäre, im Fokus.

Um umfassend zu dem Thema "Städte und Social Media" und die damit verbundenen Chancen zu informieren, erste Ideen zu entwickeln und Wege aufzuzeigen, reisten wir in den vergangenen Wochen durch Deutschland - von Lübeck bis Tuttlingen und quer durch NRW. Die Vorträge sollten in erster Linie vermitteln, was Social Media eigentlich genau ist und warum sich das "World Wide Web" immer mehr zum "World Wide Social Web" entwickelt (WWSW als Begriff entwickelt von Frank Tentler). Darüber hinaus zeigten Beispiele von bereits aktiven Städten2.0, was alles möglich ist. Hier überraschen nicht nur einige Großstädte wie Frankfurt, Berlin oder Dresden mit ihren bereits guten Konzepten, sondern vor allem auch die Mittelstädte wie Bamberg oder Bremerhaven. Das läßt sich auch gut aus einigen Kurzinterviews zu dem Thema, die wir in den vergangenen Monaten veröffentlicht haben, herauslesen.

Wir freuen uns auf die weitere Entwicklung im Bereich Städte2.0 und sind gespannt, was sich die Akteure aus den Bereichen Verwaltung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtmarketing, Tourismus und vielen mehr einfallen lassen, um das Social Web ab 2012 für die Stadt-PR zu nutzen.

Sollten Sie auch Mitarbeiter/in einer Stadt, Kommune oder Landkreis sein und Interesse an einem Workshop oder Vortrag haben, können Sie sich gerne bei uns melden. Kontaktieren Sie uns einfach.

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Kurzinterviews zum Thema "Städte2.0" - Teil 8 (Special): Das Münsterland-Portal und ihr Angebot im Social Web

Zum Abschluss des Jahres 2011 in unserer Kurzinterviewreihe zum Thema "Städte und Social Media-Nutzung" haben wir mit dem Vertreter eines regionalen Portals gesprochen. Ingmar Bojes von www.muensterland.de, dem Portal für News rund um die Region zwischen Rheine, Münster, Ibbenbüren und Co., stellte sich unseren 5 Fragen und beschrieb, was es mit den Social Web-Aktivitäten von muensterland.de auf sich hat.

publicplan GmbH (PP): Lieber Herr Bojes, seit wann und in welcher Form gibt es das Münsterland-Portal in der Social Media-Welt? Welche Kanäle werden genau genutzt?

Ingmar Bojes (IB): Ende des Jahres 2009 stand für uns endgültig fest: Facebook, Twitter & Co. sind als Kommunikationskanal so spannend und interessant geworden, dass wir darauf nicht länger verzichten wollten. Nach einer recht kurzen Vorbereitungs-Phase sind wir mit unserer Facebookseite (www.facebook.com/muensterlandportal) sowie unserem Twitter-Account (http://twitter.com/muensterland_de) gestartet und haben schnell festgestellt, dass noch viel mehr Potenzial in Social Media steckt, als wir ohnehin angenommen hatten. Das und die wachsende Bedeutung von Videos führte dazu, dass wir unsere Palette Anfang des Jahres 2011 um einen eigenen Internet-TV-Kanal erweitert haben, der sowohl über Youtube (www.youtube.com/muensterlandtv) als auch über eine eigens eingerichtete Web-Seite (tv.muensterland.de) erreichbar ist. Hier arbeiten wir, auch das war uns wichtig, mit erfahrenen Profis auf dem Gebiet der TV- und Video-Produktion zusammen. Noch im Aufbau befindet sich derzeit unser Angebot unter Google+.

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PP: Welch Idee steckt denn hinter "muensterland.de2.0"? Welche Ansätze gibt es in Sachen Kommunikation bei Facebook, Twitter und Co.?   

IB: Wir haben seit dem Start des Münsterland-Portals im Jahr 2004 immer versucht, mit unseren Usern in Kontakt zu treten und davon stets profitiert. Mit www.muensterland.de bilden wir die gesamte Region in allen Facetten ab – von den Lokalnachrichten über Handel und Wirtschaft bis hin zu dem größten Veranstaltungskalender der Region. Ein lebendiges, wandelbares Portal war stets unser Ziel. Da ist es besonders wichtig, die Hand am Puls der Zeit zu haben und auch Rückmeldungen von unseren Usern einzuholen, ob wir den selbst gesteckten hohen Ansprüchen noch gerecht werden, ob wir die Informationen liefern, die im Alltag benötigt werden. So ist uns einerseits der Dialog mit unseren Usern eine Herzensangelegenheit und andererseits natürlich das virale Marketing ein ebenso spannendes wie erfolgversprechendes Instrument.

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PP: Und die Resonanz? Wie ist die bislang auf den Plattformen? Welches waren die ersten Erfolge, die verzeichnet wurden?

IB: Die Resonanz ist überwältigend. Durch die persönlichere Kommunikation über die Social-Media-Kanäle stellen wir fest, dass unser Portal nun auch als wesentlich persönlicher wahrgenommen wird und nicht nur als bloße Informationsplattform. Das schafft natürlich auch eine engere User-Bindung. Das für uns schönste Beispiel für Interaktivität zeigt sich übrigens seit inzwischen fast zwei Jahren jeden Donnerstag um Punkt 13 Uhr auf unserer Facebookseite beim „Heimatkenner der Woche“, einem Fotorätsel, das von uns zusammen mit unserer Facebook-Community entwickelt wurde. Wir posten jede Woche ein neues Foto aus dem Münsterland und der User mit der ersten richtigen Antwort wird unser neuer „Heimatkenner der Woche“ und darf uns das Rätselbild für die kommende Woche zusenden. Was sehr einfach klingt, hat sich inzwischen zu einem echten Kult gemausert. Nicht selten entwickeln sich dort unterhaltsame Diskussionen und unerwartete Aktionen, die auch weit über Online-Aktivitäten hinaus reichen. Das zeigt sehr anschaulich, wie mit wenigen Mitteln große Reichweite erzielt werden kann.

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PP: Welche Zielgruppe wird in den Netzwerken überhaupt angesprochen und wie stark können Bürger/innen der Region mit den Angeboten beteiligt werden? Sind dafür spezielle Themen/Features definiert?

IB: Wir möchten mit unserem Portal und ebenso mit unseren Social-Media-Aktivitäten vor allem einen echten Nutzen, einen Mehrwert für unsere User bieten. Daher entscheiden wir oft spontan, dass ein Thema, das gerade besonders aktuell und wichtig erscheint, auch zum Social-Media-Thema bei uns wird. Die Themenpalette kann da vom Live-Ticker einer Wetterkapriole bis hin zu Veranstaltungstipps reichen. Was zählt ist einzig: Hat das Thema einen Nutz- oder Unterhaltungswert für den User? Posten um des Postens willen verkneifen wir uns und verhalten uns, wenn sich kein Thema anbietet, eher auch mal einen Tag ruhig. Gerade aber die erwähnte breite Themenplatte führt dazu, dass wir kein besonders stark eingegrenztes Zielgruppenbild haben. Allerdings lässt sich sagen, dass sich unsere Social-Media-Aktivitäten eher an die Menschen in der Region richten, während die Inhalte auf www.muensterland.de auch für Urlauber und Besucher des Münsterlandes zusammen gestellt sind.

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PP: Zum Jahresende wirft man ja gerne einen Blick in die Zukunft. In welche Richtung soll das Social Media-Konzept gehen und auf was können sich Fans und Follower freuen?

IB: Wir entwickeln in regelmäßigen Redaktionskonferenzen ständig neue Ideen, um bestehende Inhalte neu zu transportieren oder völlig neue Inhalte zu erschaffen. Von manchen Ideen erfährt der User nie, weil sie uns nach einer Woche doch zu abwegig oder zu aufwändig erscheinen, andere – wie gerade erst beispielsweise eine Podcast-Serie zu den schönsten Sagen und Legenden aus dem Münsterland – schaffen den Sprung in unsere öffentlichen Kanäle. Vor allem aber möchten wir den Dialog mit unseren Fans und Followern noch weiter ausbauen und verbessern, weitere Partizipationsmöglichkeiten schaffen, damit sich auch in Zukunft das Münsterland als eine aufgeschlossene, starke und vor allem lebendige Region im Internet präsentiert.

PP: Herr Bojes, vielen Dank für das gespräch und weiterhin viel Erfolg mit dem Münsterland-Portal.

Dies war vorerst das letzte Städteinterview im 2-Wochen-Rhythmus. Ab 2012 geht es ein wenig verändert weiter. Den vergangenen 7 Kurzinterviews finden Sie hier: http://publicplan.posterous.com/tag/kurzinterview

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