publicplan bei der Drupal GovCon 2017 in Washington

publicplan bei der GovCon 2017 in Washington D.C.... wo auch sonst?

Bereits seit 1993 gilt Drupal als Open-Source Content-Management-System in vielen Ländern im Bereich E-Government als de-facto Standard. Als wohl prominentestes Beispiel sei hier die Webpräsenz Whitehouse.gov zu nennen. Der Internetauftritt des "Weißen Haus" ist der Vorreiter unter den Drupalisten und wurde bereits in den frühen 90er Jahren auf eine der ersten Versionen von Drupal aufgebaut und seitdem stetig weiterentwickelt. Kein Wunder also, dass sich die Drupal-Entwicklercommunity aus aller Welt jedes Jahr zur GovCon in Washington D.C. trifft. Dieses Jahr fand sie vom 31.07.2017 - 02.08.2017 statt und lockte neben zahlreichen Entwicklern aus aller Welt auch das Team von publicplan nach Übersee.


"Best practices in the USA": publicplan bei der DrupalGovCon 2017 in Washington D.C.

Um einen Eindruck darüber zu bekommen, welches in den USA die derzeit aktuellsten Themen in der Open-Source-Webentwicklung sind, besuchte unser Team zahlreiche Vorträge. Darunter waren zum Beispiel:

  • Programmieren von Drupal-Modulen
  • Themen zu Administration und Hosting von Drupal im eigenen Rechenzentrum
  • Migrationsprojekte von Drupal 7 auf Drupal 8
  • Best practices für ein erfolgreiches Projektmanagement
  • Case Studies zur Verwendung von éinheitlichen Style Guides
  • Bedeutung von DevOps für Drupal

und viele mehr. Für alle Interessierten stellt der Veranstalter der Drupal GovCon das vollständige Tagesprogramm der Veranstaltung auf seiner Seite zur Verfügung.


"User Experience" bei Webprojekten der Öffentlichen Hand muss in den Vordergrund gerückt werden

Bei Webprojekten in der Privatwirtschaft ist die User Experience (UX) schon längst das wichtigste Kriterium zur Entwicklung eines erfolgreichen Webprojekts. Die Nutzung verschiedenster Tools zu Optimierung, Hinterfragung und Weiterentwicklung der Usability sind hier seit über 10 Jahren selbstverständlich. Dieses Selbstverständnis soll sich auch für Projekte aus der Öffentlichen Verwaltung weiter festigen. Die Drupal-Entwicklercommunity scheint sich darüber einig zu sein, dass Internetpräsenzen der Öffentlichen Verwaltung noch zu sehr aus der internen Behördenstruktur heraus entwickelt werden. Durch den häufigen und engen Kontakt von Behörden und Bürgern scheint die Festigung der User-Experience als Kriterium nicht nur wünschenswert sondern unumgänglich. Daraus abgeleitet entsteht die Notwendigkeit, Änderungen in der Struktur und dem Aufbau der Website nicht an subjektiven Meinungen der Fachabteilungen bzw. Entscheider auszurichten, sondern Entscheidungen vielmehr daten-getrieben herbeizuführen. Bei der Konzeption nach "data driven" Prinzipien ist es essentiell, ausführliche Traffic-Analysen durchzuführen, um die wichtigsten Fragen beantworten zu können wie z.B. "Woher kommt mein Traffic?", "Welche Seiten sind eigentlich die wichtigsten?", "Wo sind die meisten Ausstiege?", "Warum ist die Verweildauer auf manchen meiner Seiten so viel kürzer als anderswo?" und so weiter.

In den USA beginnt man auch im public sector in jüngster Zeit damit, verschiedene Tools und Methoden zu nutzen, um sich den Themen UX, "customer centricity" sowie "data driven focus" zu nähern. Aus dem E-Commerce bekannte und längst etablierte Maßnahmen wie die Durchführung von Customer Journey Mappings , A/B Tests sowie Usability Labs werden mittlerweile auch von Behörden durchgeführt  - und das mit enorm großem Erfolg.


Was nehmen wir von der GovCon mit nach Hause?

Mit deGov hat die publicplan eine Distribution speziell für die Bedürfnisse der Öffentlichen Hand entwickelt. Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich des E-Government wissen wir wie wichtig die stetige Verbesserung der User Experience von Webprojekten ist. Täglich sind Behörden, immer häufiger auch online, mit Anfragen von Bürgern konfrontiert. Eine Webpräsenz sollte demnach hauptsächlich darauf ausgelegt werden, diesem einen möglichst einfachen und direkten Weg zur Antwort auf seine Frage zu bieten.

Hierfür sollte zum einen stetig die Usability und Barrierefreiheit eines Webprojekts überprüft werden, gleichzeitig sollten Entwickler aber auch über den Tellerrand einer Website hinausschauen und den User unterstützende Technologien einsetzen. Denkbar sind gerade im Bereich der Öffentlichen Verwaltung auch beispielsweise Chatbots, welche den User innerhalb kürzester Zeit an sein Ziel führen. Dies kann eine bestimmte Zielseite aber auch die Beantwortung einer Frage im Dialog sein.
Wir freuen uns darauf die Entwicklungen hinsichtlich der User-Experience weiterhin zu beobachten und daraus entstehende Tools in unseren Entwicklungsprozess zu integrieren.


Ausgewählte Kunden

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Land Brandenburg
LWL Für die Menschen, Für Westfalen-Lippe
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
Kreis Steinfurt